Bald geht es los …

Nachdem wir die schöne, vernachlässigte Wohnung übernommen hatten, sind wir jetzt schon fast 4 Monate bei der Restaurierung.
– Gut, dass wir die Wohnung übernommen haben. Das hier ist doch die historische Altstadt – wenngleich hinter dem Wall – und doch vor dem Stadtgarten und der alte Holz-Rad-Rennbahn.

Urban Gardening 🙂 … !!! Heute ist Bienentag . 1 Biene im „Hotel“…

Wo ist die Biene? – wo der Spatz? In so einer Einöde kann ja keine Biene glücklich werden. Aber, wir sind WILD am Werk. Untergrund ist SCHOTTER!!!! Und wir haben erste Bienen-Gäste gelockt.

Hier haben in diesem Jahr vorwiegend Bärlauch, Traubenhyazinthe, Löwenzahn – alter Flieder und halb gefüllte Rosen geblüht. Dann noch ne Azalee – aber – Salbei, Rosmarin, Lavendel und die große Zitronenverbene, Minze – u.a. warten – wie auch die beiden Rank-Knöterich am Haus….

Wie gesagt – wir sind am Anfang. Leider, leider ist aller Anfang schwer.

Aktion :
In diesem Garten fehlt das Erdreich. Opa hat das noch ganz selbstverständlich gemacht: Pflanz einen Baum, hat er gesagt, oder?


To do: Kompost! 🙂 … Idee: „Wurmbox für Gemüseabfall“.

Park in Duisburg

Wer Spaß an Urban-Gardening hat, ist herzlich eingeladen.

Am besten, Du bist noch Eltern und möchtest, dass Dein Kind bewusst ökologisch betreut wird – am besten mit kreativem Einsatz.

Pause ist vorbei …

Gut geschult geht es wieder ans Werk

Vier Jahre Kindertagespflege in Dresden,
2 Jahre Ersatz-Tagesmutter in Weimar … und jetzt, zurück in Krefeld.

Mit Freude nehme ich die Arbeit als Qualifizierte Tagespflegeperson wieder auf.

Derzeit befinden sich die Räume im Drei-Fenster-Haus auf der Roßstraße im Umbau. Geplant ist ein Start ab der Mitte der 2. Jahreshälfte.

Das Konzept liegt der Stadt Krefeld vor – alle notwendigen Formalitäten sind fast erledigt.

Jetzt freuen wir uns von ganzem Herzen auf viele kleine „Dadaisten“, die wir in unserer „Villa Magica“ mit Fantasie, viel Kreativität und Erfahrung auf ihrem Bildungsweg begleiten dürfen.

Dieser Blog wurde deshalb neu aktiviert. Vieles  steht noch nicht am  richtigen Platz!

Rezepte findet man unter „blog“: Rezepte… Na, dann kocht mal nach und schreibt mir Fehler und Verbesserungen… Ich freue mich auch über Rezepte und Rezeptideen.

Fotos werden noch auf sich warten lassen. Ich korrigiere gerade das wichtige Kapitel: Kleinkind, Kunst & Klassik. Erst  Text, dann Bilder. Das verlangt Zeit und Arbeit – neben der Arbeit.

Also, lasst Euch inspirieren …

Kritik bitte ehrlich und respektvoll und einfach MIT-machen!

Oder/Und, Ihr setzt Euch mit mir in Verbindung, wenn Ihr einen Platz bei mir sichern möchtet.

Eure Ulrike Richter   
Diplom-Sozialwissenschaftlerin, Buchautorin, Hobbykünstlerin und Kindertagesmutter mit Herz, kreativer Hand und Sachverstand.                                                         

(Bild: Ai Weiwei .艾未未.China)

 

 

1. Hilfe Kurs für Kleinkinder

Wie schnell ist etwas passiert? Eltern wissen, dass Kleinkinder immer am Rande einer schlimmen Gefahr leben: Im Straßenverkehr, auf dem Spielplatz und vor allem zuhause. Auch, wer noch so wachsam und vorsorglich arbeitet, muss in der Kindertagespflege sehr wahrscheinlich mit Unfällen und gesundheitlichen Problemen rechnen.

Kindertagepflege potenziert die Gefahren:

  • 2 Kinder machen mehr Unsinn als 1 Kind + 1 Kind. Kinder lernen voneinander und entwickeln neue lustige Varianten, Quatsch zu machen.
  • Ich wusste gar nicht, dass in Deutschland mit 300 Kleinstkinder pro Jahr einen Schlaganfall erleiden.
  • Fieberkrampf oder Epilepsie – auf jeden Fall sind Krämpfe immer schrecklich und fordern direkten Einsatz.
  • Jetzt noch die zunehmende Gefahr durch allergischen Schock aller Coleur.

Wussten Sie, dass Tageseltern alle 2 Jahre einen 1. Hilfe-Kurs für Kleinkinder (+ Erwachsene) absolvieren MÜSSEN! ? Ich finde das sehr wichtig und gut.

Bei der der Kurszeit GmbH in Duisburg habe ich Bei Torsten Hedrich viel Neues gelernt – und das in angenehmer Atmosphäre mit echt lustigen Einlagen. Vielen Dank lieber Torsten und liebe KollegInnen für den lehrreich-schönen Tag! 🙂

Pause

Liebe Eltern, Tageseltern, Pädagogen… ich arbeite derzeit in einem Flüchtlingsprojekt und bin nicht mehr in der Kindertagespflege tätig. Die Arbeit ist sehr anstrengend und zeitraubend. Gleichzeitig unterrichte ich aber Tageseltern und ich schreibe für den Arbeitskreis für Ernährungsforschung zu diversen Themen rund um Kinderernährung. Auch im Verlag Herder „Kleinstkinder“ bin ich derzeit tätig. Außerdem mache ich ein Fernstudium: Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremdsprache.

Mehr geht momentan nicht. Sorry
Eure
Ulrike Richter

Mus aus jungen Erbsen und Süßkartoffel

5 kleine Portionen

1 kl. Süßkartoffel (150g), schälen, zerteilen und mit

1 daumengroßen Stück Ingwer,

2 Knoblauchzehen, zerhackt,

1 kleine Küchenzwiebel, zerhackt,

Zimt, Fenchel, Nelke, Cumin (Kreuzkümmel), Pfeffer, in gleichen Teilen, fein zerstoßen,

1/2 Teel. Zitronenschale, fein zerrieben,

1 Teel. körnige Brühe mit

Wasser bedeckt, gar kochen.

500 g junge, grüne Erbsen (Palerbsen) – frisch oder TK-Ware hinzu geben und 1 – 2 Minuten in einem kleinen Topf kochen lassen, mit eiskaltem Wasser abschrecken und zu der Süßkartoffel in den Topf geben.

10 g Butter,

250 g Schlagsahne,

1 Teel. mildes Curry,

1 Prise Kumin hinzu geben. Alles fein pürieren und mit

körniger Brühe und

Zitronensaft abschmecken.

Dazu schmeckt Lammfleisch oder Spiegelei.

Toskanischer Brotsalat

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Leckere Bio-Tomaten …

6 Scheiben Ciabatta (oder Baguette), ca. 2 cm stark,
in einer trockenen Pfanne oder auf dem Grill knusprig rösten und in grobe Stücke brechen.
3 Gartentomaten, gewürfelt und entkernt,
5 grüne, große Oliven, zerhackt.
Brot, Tomaten und Oliven in einer Schüssel vermischen und beiseite stellen.

5 Essl. Tomatenmark, 1 Essl. Senf,
3 Essl. Obstessig naturtrüb,
2 Essl. Olivenöl, 1. Pressung,
1 Teel. Sojasoße mild (Shoyu), Meersalz, Pfeffer.
Wer möchte kann 1 Lauchzwiebel sehr fein hacken und dazu geben,
1 Knoblauchzehe zerquetschen und winzig würfen und ebenfalls unterheben.
Alle Zutaten gut miteinander verrühren und abschmecken, dann über die Tomaten-Brotmischung geben.
Etwa 10 Minuten ziehen lassen.
5 bis 8 Basilikumblättchen zerhacken und unterheben.
Schmeckt Kindern besonders gut, wenn die Brotstückchen saftig sind!

Sushi

Temari-Sushi
Hand-Ball-Sushi

Dies ist die traditionelle Sushi-Form, wie sie in japanischen Familien hergestellt wird. Die uns bekannten Röllchen werden nur selten geformt und auch von Japanern vorwiegend in Restaurants gegessen.

  • Zunächst kocht man den Reis.

Sushireis

540 ml Kleber-Reis
700 ml Wasser

Den Reis im Wasser aufkochen und dann 20 Minuten bei geinger Hitze und mit unbedingt geschlossenem Deckel weiter kochen. Beim Öffnen entweicht der Druck aus dem Topf und der Reis misslingt. Ausschalten und noch 10 Minuten ausquellen lassen. Auch  jetzt den Deckel nicht lüften. Er sollte noch ein wenig bissfest sein, damit er später nicht zu viel Essig aufsaugt.

 

Essigmischung zum säuern

  • Das Säuern von Reis war lange ein wichtiges Mittel zur konservierung. Ursprünglich wurde der rohe oder gebeizte Fisch in den gesäuerten Reis gedrückt.

5 Essl. Essig (5% Säure), z.B. Apfelessig
3 Essl. Rohrzucker
1 1/2 Teel. Meersalz

Die Essigmischung langsam unter den gekochten Reis heben, dabei immer wieder die Hitze wegfächern. In der japanischen Küche gibt es hierfür extra kleine runde Fächer. Wichtig, der Reis wird kreuzförmig durchwalgt, um löffelweise die Essigmischung einzuarbeiten.

 

 

Zutaten

 

Frischer Fisch auf Klebereis, so kennen wir Sushi, z.B. mit

  •  Lachs, Forelle, Makrele, Lachsforelle, Saibling oder frischem Tunfisch in feine Scheibchen geschnitten. Auch gekochte Garnelen sind prima.

Es gibt auch vegetarische Zutaten

  • Beliebt ist Avocado, ich lege auch Palmherzen oder Artichockenherzen auf.

– Avocado, halbiert, von der Schale befreit und entkernt, in Streifen geschnitten.

  • Sushi mit hauchdümmem Omlett (traditionelle Sushi-Variante)

– Ei mit etwas Salz oder Sojasoße verquirlen, in einer Pfanne ganz dünn verteilen und bei niedriger Hitze von  beiden Seiten ausbacken.

Sushi wickeln

Die Herstellung von Temari Sushi ist sehr einfach.
Man braucht etwas Frischhaltefolie und zwei Hände….:

 

  1. Fisch in die Folie legen, eine kleine Portion Reis oben drauf, fest einwickeln. Einen Moment fest halten. Fertig.
  2.  Eine Portion Reis in die Folie legen, 1/2 Omlett auf den Reis legen und vorsichtig um den Reisball wickeln.
  3.  Folie zumachen, fest zusammen drehen und alles etwa 10 Minuten liegen lass. Das Omlett gerne auch länger (vielleicht als 1. Sushi-Variante herstellen), denn das etwas „gummiartige“ Ei muss ich dan den gepressten Reisball anschmiegen..
  4. Avocado-Sushi erst dann herstellen, wenn der Reis absolut abgekühlt ist.

Roastbeef

Pro Person

eine Scheibe Roastbeef – gut abgehangen – ca. 1,5 cm dick,
von beiden Seiten leicht salzen und pfeffern,
mit etwas Tandoori-Masala bestreichen,
2 frische Knoblauchzehen spalten und fest aufs Fleisch drücken,
1/2 rote Peperoni in Streifen schneiden, auch auflegen (wer kein scharfes Essen mag, lässt die Peperoni weg.)

Fest in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1/2 Stunden einwirken lassen.
Pfanne mit Olivenöl bestreichen.
Das Fleisch aus der Frischhaltefolie nehmen,
Peperonie und Knobauchstückchen bei Seite legen.
Fleisch ca. 5 Minuten „atmen“ lassen
und bei möglichst hoher Hitze anbraten. (das Öl darf nicht verdampfen).
Die Knoblauchzehen und Peperonistreifen in das Öl geben und vorsichtig immer wieder wenden. Wenn sie braun Sind, auf das Fleisch legen.

Wenn sich der Fleischkörper wölbt, ist es Zeit zum wenden.
Einen Hauch Sojasoße „thin“ (natürlich gebraut) aufträufeln.
Wenn die Rückseite kross-braun ist, Hitze abstellen.

Fleisch, Knoblauch und Peperoni etwa 2 bis 3 mal mit Alufolie umwickeln.
Ich gebe noch eine „Haube“ über das Roastbeef, z.B. eine Frischhaltedose aus Kunststoff. Mindestens 1/2 Stunde – besser 3 Stunden- ruhen lassen.

Kreativplan März

Liebe Eltern!

Karneval ist vorbei und mit großen Schritten bewegen wir uns auf das Osterfest zu. Ganz wie geplant sind die ersten beiden Monate des Jahres nicht verlaufen. Wir haben weniger gebastelt und auch kaum den „Karneval der Tiere“ gehört. Warum? Zum einen, weil die Kinder in ihrer momentanen Konstellation stark bewegungsoriertiert sind. Zum anderen, weil der Winter ausgefallen ist.
Sobald es nämlich möglich ist, gehe ich mit den Kindern an die frische Luft.
Spielen und lernen:
–    Im Garten blühen seit Ende Januar erste Blumen. Und wir steigen langsam in das Thema Ei ein. Die warme Witterung macht es möglich, dass wir erste Weinbergschnecken im Winterschlaf entdeckt haben. Das veranlasst mich zu den Bastelaktionen „Schnecke“. Wir haben einige Schneckenkörper gefilzt und fast alle Kinder haben schon eine „Salzteigschnecke“ gerollt.

 

  • Anfang Juni (also nach meinem Urlaub) kommen ganz spannende Eier zu uns. Ich habe die Zuchtbox Kohlweißling bestellt! Ich freue mich schon sehr auf die Raupen und noch mehr auf die Schmetterlinge, die wir dann fliegen lassen.

EINE GANZ GROSSE BITTE: An einigen Wochenenden werde ich verreisen und kann die Raupen dann nicht füttern. Aber wäre es nicht eine tolle Aufgabe, wenn die Kinder die Zuchtbox mit nachhause nehmen? Geschwisterkinder und Ihr Eltern selbst können dann die wundersame Entwicklung vom Ei bis zum Falter erleben. Auch die Beziehung zu den Tieren würde wachsen. Darum möchte ich alle Eltern bitten, mir kurz zu sagen, ob sie die Tiere an manchen oder gar allen Wochenenden in Pflege nehmen. 
Parallel beginne ich das Puppenspiel mit der Raupe (Hab der „Susi“ schon ein paar Auftritte erlaubt.)

  • Langsam werde ich auch mit der „Eierbastelei“ beginnen.
  • „Die kleine Raupe Nimmersatt“ haben wir auch schon ein paarmal angeguckt.
  • Im Büro warten auch diverse Raupen aus Holz und Papier darauf, fertig gebastelt zu werden.
  • Und für unsere musikalische Untermalung sorgt die „Vogelhochzeit“ von Rolf Zuckowski. Wer möchte, kann sich die CD bei mir über das Wochenende ausleihen und die schönen Lieder mitsingen.

Ich danke allen Eltern für die einfühlsame Zusammenarbeit.
Viel Spaß mit ihren jungen dadaistischen Spezialisten!

Ihre
Ulrike Richter

Das beginnende Jahr

Jahresbeginn bis März

Wir gehen in die kalte Welt

 

Nach der bunten Weihnachtszeit beginnt eine dunkle, kalte und räumlich eingeschränkte Zeit in der Kindertagespflege.

 

  • Würden alle Kinder mit wintertüchtiger Kleidung ausgestattet sein, wäre es kein Problem, auch über Stunden in Kälte zu verbringen. Davon kann man aber nicht aus gehen. Kindertagespflege heißt auch, den Eltern zu signalisieren, dass entsprechende Kleidung fehlt. Das ist schwer! In der Konsumwelt wird „gute Kleidung auch oft falsch verstanden

Gute Kleidung:

Hochwertiges, passendes Schuhwerk für den Winter.
Ein Skianzug, der leicht über die Kleidung gezogen werden kann.
Baumwoll- oder Wollbekleidung als Trikot
Wolle/ Wolle-Seide-Unterwäsche, die die Temperatur reguliert.

Eine Stunde an der frischen Luft ist Konsequenz. Nicht im Bollerwagen (wer einmal eine Tour in einer Pferdekutsche mit gemacht hat, weiß, wie kalt die Füße etc. werden). Eine Stunde Fußmarsch sind angesagt.
Wir wandern die Runde um den Block – langsam und bewusst. Fußstapfen erkennen. Wo ist der Hund gelaufen?… Gibt es noch Vögel? Wo sind sie?
Ich hänge mit den Kindern Vogelfutter an den Knöterich. Wir stapfen aber weiter durch den Schnee. Treffen auf vereiste Strecken. Ein Kind fällt. Es weint. Wir helfen auf und betrachten den Tatort genau.
Es geht weiter. Nur bis zur Straßenecke. Hier ist ein unbedinger Stopp!!!! Halt! Wir schauen, ob ein Auto kommt. Von vorne, von hinten, von der Seite. Hund Freddy steht bei Fuß. Und nur, wenn es „Hopp“ heißt, dar die ganze Truppe auf den Bürgersteig.
Ach ja, der Bürgersteit. Wie schwer ist er zu erkennen. Und doch ist er ein Merkmal in Verkehr. Das soll gefunden werden. Der nächste Stopppunkt ist kurz vor einer weiteren Kreuzung. Hier rasen die Fahrradfahrer. Die Häuserkante ist die Schwelle. Wie scher für kleine Kinder einen derartigen Stopp zu sehen. Üben, nachmachen und üben …
Und da alle Kinder auf Hund Freddy aufpassen, ist das auch „gar kein Problem“.

Verantwortung übertragen:

Wir passen alle auf den Freddy auf. Wir nehmen auf NachzüglerInnen Rücksicht. Das ist schwer, aber in einer Gruppe wieder einfach. Es gibt immer „Gewissenhafte“ und „TräumerInnen“.
Die soziale Schulung ist wichtig. Wir ACHTEN EINANDER UND AUF EINANDER! Ein Hund, der völlig quer im Geschehn wuselt und perfekt ausgebildet ist, macht hier einen

großen Auftritt.

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