Weiße Bohnen mit Mangold

Ich habe sie gehasst: Die Bohnensuppe am Samstag! Weiße harte Böhnchen zwischen Möhrenstückchen, Sellerie, Liebstöckel und Bauchfleisch….. Im schlimmsten Fall schwamm auch noch fettiges Eisbein in dem Sud.

Misstrauisch beäugte ich die Packung trockener weißer Hülsenfrüchtchen. Was tun? Einpflanzen würde mir nur noch eine Vielzahl dieser verhassten Bohnen bringen. Also, ab in den Topf.

Über Nacht weichten die festen Schalen auf. Am nächsten Tag wird der Sud durch ein Sieb gekippt und die Böhnchen – OHNE SALZ – fast zwei Stunden richtig durchgekocht. Kurz den Schaum abfischen und weiter köcheln.

1 Stück Sellerie,

1 dicke Möhre,

1 derbe Zwiebel,

2 fette Knobizehen,

1 Stück Petersielenwurzel und

1 zarte Lauchstange – allesamt

in kleine Stückchen zerhackt in den Sud geschmissen.

20 Min. bei kleiner Flamme köcheln.

1 Packung passierte Bio-Tomaten hinzu geben und noch mal 1/4 Stunde garen.

Auf dem Markt erstand ich

1 Strunk knackfrisches Mangold, dem ich die festen Blätter abnahm und den Strunk in derbe Stücke schnitt, um sie in den Topf zu geben.

1/4 Stunde weiter köcheln.

1 Knoblauchzehe zerhacken und jetzt hinzu geben.

ALLES gut pürieren und mit

viel gutem Olivenöl,

2 Essl. Körniger Brühe (ohne Glutamat) abschmecken.

2 Essl. Tomatenmark unterpürieren.

Jetzt die fein gehackten Mangoldblätter hinzu geben.

Den Deckel des Topfs gut verschließen und noch mal 1/2 Stunde durchziehen lassen. Ab und zu unrühren. Wer kein Induktionsfeld, sondern einen normalen E-Herd hat, stellt die Hitze bitte ganz ab, sonst setzt das Püree am Boden an.

Mit Brühe und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Krause Petersielie – ein paar Blättchen – fein hacken und über das Gericht streuen.

Dazu passt frischer Schafskäse oder/und duftig geröstetes Brot in kleinen Würfeln, die ich separat reiche und die die Kinder selbst über das Essen bröseln.

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