Kreativprogramm Essen & Trinken: Januar bis März

Leib und Seele:

Trinken:

Im Winter trinken wir vorwiegend gewärmte Getränke, was vor allem heißen soll, dass sie NIE direkt aus dem Kühlschrank kommen (im Sommer aber auch nicht). Zu heiße Lebensmittel sind für Kinder absolut tabu. Aber lauwarm ist an lausigen Tagen genau das Richtige.

·         Frische Tees aus Ingwer, Apfelschalen, unbehandelten Zitrusschalen, Zimt, frisches Korianderkraut, Koriandersaat, Vanilleschote, Kokosraspeln, Fenchelsaat in unterschiedlicher Zusammensetzung und Bestandteilen.

·         Alternativ wird IMMER abgekochtes, warmes Wasser gereicht.

 

Wir trinken vor den Mahlzeiten gemeinsam etwa 0,1 l eines lauwarmen neutralen Getränks. Die Bauchspeicheldrüse produziert saure Verdauungssäfte. Wird vor dem Essen neutrale / unbedingt ungesüßte Flüssigkeit getrunken, verdünnt man die ca. 0,5 %ige  Salzsäure die die Verdauung einleitet.  

Essen: Wir essen täglich frisches Gemüse in Verbindung mit Getreide (mindestens einmal in der Woche gibt es die kieselsäurehaltige Hirse, die Knochen und Zähne stärkt. Als Eiweißbestandteil gibt es vor allen Dingen

  •  Hülsenfrucht in allen nur erdenklichen Varianten. Lecker gewürzt schmecken Böhnchen auch ohne anschließende Tönchen. Die Blähgewalt ist eh nur eine Übungssache.

 

  •  manchmal gibt’s Fleisch (je nach Gruppe. Nicht alle Kinder möchten oder dürfen Fleisch essen),

 

  •  Ei, Käse, Tofu (Milch gibt es bei mir kaum – bin selbst empfindlich auf dieses Kuhprodukt)

 

  •           und verschiedenen frischen Fisch.

Man glaubt es kaum, aber wahr:

– lernen Kinder keine Fischstäbchen kennen, sondern werden früh an frischen Fisch – natürlich grätenfrei – in seinen unterschiedlichen Formen und Geschmacksrichtungen gewöhnt, dann mögen sie:

          Eingelegte Heringe oder Matjes (mit weichen Gräten),

          Fische mit harten Gräten, die ich vor ihren Augen filetiere und genau gucke, ob noch ne Gräte steckt…. (ich weiß…. Gefährlich… Aber ist es nicht gefährlicher, unsere Kinder der Lebensmittelindustrie zu überlassen????)

          sogar Rogen und Milchner, die Innereien der weiblichen bzw. männlichen Fische, z.B. eingelegt oder in Form von Kaviar…

Lernen Kinder früh Fischstäbchen kennen, verzieht die Panade den Geschmack und macht „süchtig“.

…. Es muss nicht immer Kaviar sein.

Aber Abwechslungsreichtum in allen Geschmacksrichtungen ist wichtig.. Und es darf keine Dominanz auftreten: Geschmacksverstärker sind unbedingt kritisch:

  •           Kein Glutamat bis … …. Ach immer!!! J (Sorry chinesische Freunde!)

 

  •           Gutes und wenig Salz – kein isoliertes NaCl = Speisesalz.

 

  •           Größtmöglicher Verzicht auf Kristall-Zucker (normaler weißer Zucker). Klar, darf die Geburtstagstorte nicht fehlen!!!

 

Und was gibt’s auf dem Tisch?

Erbsensuppe, Misosuppe, Linsensuppe (mit oder ohne Wurst oder Tofu – auch mal orientalisch und noch ganz anders wild…), Ratatouille-Ähnliches in allen Varianten und mit den verschiedensten Getreidebeilagen. Kürbissuppen und Muse – auch mal Nudeln aus Griechenland, Italien, China oder Japan… Reisgerichte sind immer willkommen. Vorsicht bei der Dosierung – hier müssen Kleinkinder einen mind. 2/3 Anteil an Gemüse haben, sonst ist der Ballastanteil nur für die Windelindustrie von Vorteil. Gucken Sie einfach mal ein paar Rezepte im Blog durch….

Wintergewürze: Zimt, Koriander, Ingwer, Nelke, Curry und – man glaubt es kaum – auch Chili. Ich stelle für mich persönlich stets ein kleines Gefäß mit trockenem Chili auf den Tisch –  wie in türkischen Restaurants. Immer wieder kommt es vor, dass ein Kind mal kosten möchte. Ich warne vor. Gebe die nötigen Hinweise gegen den „Brand“ und sie wagen dieses schaulich-schöne Gaumenfeuer. Es dauert sicher wieder ein Weile, bis sie es noch mal probieren. Aber, wer wagt gewinnt: In vielen Ländern ist es überlebenswichtig, scharfe Speise zu verzehren!

MAHLZEIT! (So hieß mal meine Zeitung…. 1. Naturkostzeitung der BRD …k.)

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